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Maklersoftware im Vergleich: CRM von der Stange, Portal-Tools oder eigene Lösung?
Ein Maklersoftware-Vergleich beginnt nicht bei Produktnamen, sondern bei der Art der Lösung. Es gibt drei: Makler-CRM im Abo, das Objekte, Kontakte und den Export zu den Portalen abdeckt. Werkzeuge der Immobilienportale, die an deren Inserate gebunden sind. Und eine eigene Lösung für den Teil, der dich von anderen Büros unterscheidet – meist Website, Anfragestrecke und Kundenzugang. Für die meisten Büros ist die beste Antwort eine Kombination: ein Standard-CRM als Fundament und eigene Software dort, wo Interessenten und Eigentümer dich erleben.

Das Wichtigste in Kürze
- Vergleiche zuerst die Art der Lösung, dann die Anbieter.
- Ein Makler-CRM im Abo ist für Objektverwaltung und Portal-Export fast immer die richtige Basis.
- Eigene Software lohnt sich für Anfragestrecke, Besichtigungsbuchung und Eigentümer-Zugang – nicht als Ersatz für das CRM.
- Teste mit drei echten Vorgängen aus deinem Büro, nicht mit der Vorführung des Anbieters.
Was würde das für deinen Betrieb kosten?
Zum AusprobierenVermarktungs-Portal-Demo: Kranich ImmobilienKlick dich durch Kundenansicht und Dashboard einer Musterfirma – ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert.Demo öffnen Welche Arten von Maklersoftware gibt es?
| Art | Was sie gut kann | Wo sie endet | Kostenmodell |
|---|---|---|---|
| Makler-CRM im Abo (z. B. onOffice, FlowFact, Propstack) | Objekte, Kontakte, Exposés, Export zu den Portalen, Aufgaben | Website und Anfragestrecke sehen aus wie bei allen anderen Nutzern | monatlich je Nutzer |
| Werkzeuge der Immobilienportale | Inserate, Anfragen aus dem Portal, Statistiken | Gebunden an das Portal, deine Kontakte liegen dort | im Inseratspaket oder als Zusatz |
| Eigene Lösung | Genau dein Ablauf: Vorqualifizierung, Besichtigungen, Eigentümer-Login, Auswertung | Ersetzt kein vollständiges CRM, braucht eine Schnittstelle dazu | einmalig oder Miete, unabhängig von der Nutzerzahl |
Nach welchen Kriterien solltest du Maklersoftware vergleichen?
- Portal-Export: Welche Portale werden bedient, und wie schnell sind Änderungen dort sichtbar?
- Anfragen: Landen Anfragen aus Portalen, Website und Telefon in einer Liste?
- Vorqualifizierung: Kannst du Interessenten vor der Besichtigung Fragen stellen?
- Besichtigungen: Buchen Interessenten selbst einen Termin, mit Erinnerung?
- Eigentümer: Sehen Auftraggeber den Stand der Vermarktung, ohne anzurufen?
- Exposé: Entsteht es aus den Objektdaten – auch als Seite, nicht nur als PDF?
- Mobil: Lässt sich vor Ort am Handy arbeiten?
- Auswertung: Siehst du, welche Quelle Abschlüsse bringt, nicht nur Anfragen?
- Datenexport: Bekommst du Kontakte, Objekte und Verlauf vollständig heraus?
- Kosten bei Wachstum: Was zahlst du mit zwei Nutzern mehr?
Bewertungstabelle zum Ausfüllen
Vergib je Kriterium 0 bis 3 Punkte und gewichte, was für dein Büro zählt. Ein Vermietungsbüro mit vielen Anfragen gewichtet Vorqualifizierung hoch, ein Verkaufsbüro den Eigentümer-Zugang.
| Kriterium | Gewicht (1–3) | Anbieter A | Anbieter B | Eigene Ergänzung |
|---|---|---|---|---|
| Portal-Export | über Schnittstelle zum CRM | |||
| Anfragen an einem Ort | ja | |||
| Vorqualifizierung | ja, mit eigenen Fragen | |||
| Besichtigung online buchen | ja | |||
| Eigentümer-Zugang | ja | |||
| Datenexport | Daten liegen bei dir | |||
| Kosten bei zwei Nutzern mehr | unverändert |
Wann lohnt sich eine eigene Lösung neben dem CRM?
Wenn sich das Problem nicht in der Objektverwaltung zeigt, sondern davor und danach: Auf eine Mietwohnung kommen hundert Anfragen, und jemand im Büro sortiert sie von Hand. Besichtigungen werden am Telefon vereinbart. Eigentümer rufen an, um zu fragen, wie es läuft. Das sind Abläufe, die ein Standard-CRM nur allgemein abbildet.
Eine eigene Anfragestrecke stellt die Fragen, die du sonst am Telefon stellst, lässt passende Interessenten selbst einen Termin buchen und zeigt dem Eigentümer den Stand. Wie das aussieht, kannst du in der Immobilien-Demo ausprobieren: Besichtigung anfragen und im Dashboard nachsehen, wie die Anfrage in der Pipeline ankommt. Die sieben Abläufe, bei denen sich das am meisten lohnt, stehen im Ratgeber Software für Makler und Hausverwaltungen.
Was kostet Maklersoftware?
Makler-CRM wird in der Regel monatlich je Nutzer abgerechnet, dazu kommen je nach Anbieter Einrichtung, Schulung und Zusatzmodule. Die Summe hängt von Bürogröße und Modulen ab – hol dir ein Angebot für deine Nutzerzahl und frag ausdrücklich nach den Kosten im zweiten Jahr.
| Eigene Ergänzung von TasWiq | Preis | Live in |
|---|---|---|
| Vermarktung: Objektseiten, Anfragen mit Vorqualifizierung, Besichtigungen online | 3.900 € einmalig oder ab 309 € im Monat zur Miete | 3–4 Wochen |
| Mieter- & Eigentümerportal | 7.400 € einmalig oder ab 459 € im Monat zur Miete | 5–8 Wochen |
| Immobilien-Plattform nach Maß | ab 10.900 € einmalig oder ab 599 € im Monat zur Miete | nach Umfang |
Den Rahmen für dein Büro siehst du im Preisrechner. Mehr zu Umfang und Ablauf steht auf der Seite Software für Makler und Hausverwaltung.
Häufige Fragen
Welche Maklersoftware ist die beste?
Die, die deine drei häufigsten Vorgänge am schnellsten erledigt. Für Objektverwaltung und Portal-Export sind die etablierten Makler-CRM im Abo eine solide Basis. Unterschiede zeigen sich bei Anfragen, Besichtigungen und Eigentümer-Kommunikation – dort lohnt der Test mit eigenen Fällen.
Brauche ich als Einzelmakler überhaupt ein CRM?
Sobald du mehrere Objekte gleichzeitig vermarktest und auf Portalen inserierst: ja. Der Export allein spart genug Zeit. Bei ein oder zwei Objekten im Jahr reichen Tabelle, Kalender und eine gute Website mit Anfrageformular.
Kann eigene Software mein Makler-CRM ersetzen?
Technisch ja, sinnvoll selten. Der Export zu den Portalen und die Objektverwaltung sind im Standard gut gelöst. Wir bauen deshalb die Teile, die dich unterscheiden, und verbinden sie über eine Schnittstelle mit deinem CRM.
Was kostet eine eigene Anfragestrecke für Makler?
Das Paket Vermarktung kostet einmalig 3.900 € oder ab 309 € im Monat zur Miete und ist in drei bis vier Wochen live. Der Preis hängt nicht von der Zahl der Nutzer oder Objekte ab.
Wie wechsle ich die Maklersoftware, ohne Daten zu verlieren?
Prüf zuerst den Export des alten Systems: Kontakte, Objekte, Dokumente und Verlauf. Plane einen Parallelbetrieb von einigen Wochen und zieh laufende Vorgänge zuletzt um. Die Datenübernahme in ein eigenes System kostet bei uns als Zusatz 990 €.


