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Online-Buchungssystem kostenlos: Was es wirklich kostet – und wann es reicht

Ein Online-Buchungssystem kostenlos zu nutzen ist möglich: Viele Anbieter haben einen Gratis-Tarif, und für einen einzelnen Kalender mit wenigen Terminen reicht er oft aus. Kostenlos heißt aber selten ohne Preis – du zahlst mit Grenzen bei Terminen, Mitarbeitern und Erinnerungen, mit dem Logo des Anbieters auf deiner Buchungsseite oder mit einer Gebühr pro Online-Zahlung. Ein eigenes Buchungssystem kostet einmalig ab 2.200 € oder ab 239 € im Monat zur Miete und lohnt sich, sobald diese Grenzen dich Termine kosten.

Karim Azzaoui 5 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Kostenlose Tarife reichen für Solo-Betriebe mit einem Kalender und wenigen Buchungen im Monat.
  • Bezahlt wird über Grenzen: Anzahl Termine, Mitarbeiter, Erinnerungen, Anzahlung, eigenes Design.
  • Prüfe vor dem Start, ob du deine Kundendaten exportieren kannst – sonst wird der spätere Wechsel teuer.
  • Ein eigenes System kostet ab 2.200 € einmalig oder ab 239 € im Monat, ohne Gebühr pro Buchung oder pro Mitarbeiter.

Was würde das für deinen Betrieb kosten?

Zum AusprobierenBuchungssystem-Demo: KammwerkKlick dich durch Kundenansicht und Dashboard einer Musterfirma – ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert.Demo öffnen

Gibt es ein Online-Buchungssystem wirklich kostenlos?

Ja. Es gibt drei Arten von kostenlosen Lösungen: den Gratis-Tarif einer Buchungssoftware, die Terminfunktion eines Kalenders, den du ohnehin nutzt, und Marktplätze, die keine Grundgebühr verlangen, aber an vermittelten Buchungen verdienen. Alle drei funktionieren – für einen bestimmten Umfang.

Die Frage ist deshalb nicht, ob kostenlos geht, sondern wie lange. Ein Betrieb mit einer Person und zwanzig Terminen im Monat hat andere Anforderungen als ein Salon mit vier Stühlen oder eine Praxis mit Räumen und Geräten. Was ein System für diese Fälle können muss, steht auf unserer Seite zum Online-Buchungssystem.

Womit verdienen kostenlose Buchungssysteme ihr Geld?

ModellSo zahlst duDarauf achten
Gratis-Tarif einer SoftwareMit Grenzen: ein Kalender, wenige Termine, keine SMS, Logo des AnbietersAb welcher Zahl von Terminen oder Mitarbeitern wird es kostenpflichtig?
Kalender mit TerminfunktionMit Funktionen, die fehlen: keine Leistungen mit Preis, keine Anzahlung, keine KundenkarteiReicht dir ein reiner Zeitslot – oder brauchst du Leistungen und Personen?
Marktplatz ohne GrundgebührMit Provision auf vermittelte Buchungen und damit, dass du neben der Konkurrenz stehstWem gehören Kundendaten und Bewertungen?
ZahlungsgebührMit einem Anteil an jeder Online-Zahlung oder AnzahlungWie hoch ist die Gebühr zusätzlich zu den Kosten des Zahlungsanbieters?
Tarife ändern sich häufig. Lies vor der Entscheidung die aktuelle Preisseite des Anbieters – vor allem die Zeile unter dem kostenlosen Tarif.

Wann reicht ein kostenloses Buchungssystem?

  • Du arbeitest allein und hast einen Kalender.
  • Deine Termine sind gleich lang oder du bietest nur wenige Leistungen an.
  • Nichterscheinen ist selten – du brauchst weder Anzahlung noch Erinnerung per SMS oder WhatsApp.
  • Es stört dich nicht, wenn die Buchungsseite das Logo und die Adresse des Anbieters trägt.
  • Du willst erst testen, ob deine Kunden überhaupt online buchen.

Trifft das zu, fang kostenlos an. Das ist kein fauler Kompromiss, sondern der vernünftige erste Schritt: Du lernst, welche Leistungen online gebucht werden und zu welchen Zeiten. Diese Zahlen brauchst du für jede spätere Entscheidung.

Woran merkst du, dass kostenlos nicht mehr reicht?

  • Mehrere Personen oder Räume. Sobald Mitarbeiter, Behandlungsräume oder Geräte gleichzeitig verplant werden, stoßen Gratis-Tarife an ihre Grenze.
  • Ausfälle kosten Geld. Bei langen oder teuren Terminen brauchst du Anzahlung, Stornoregeln und Erinnerungen.
  • Der Preis wächst mit dem Team. Viele Tarife rechnen pro Kalender oder Mitarbeiter ab – mit jedem neuen Kollegen steigt die Monatsrate.
  • Die Buchung passt nicht zu deiner Website. Kunden wechseln auf eine fremde Seite mit fremdem Design und brechen dort ab.
  • Du willst deine Daten nutzen. Für Stammkunden-Aktionen, Wartelisten oder Auswertungen brauchst du Zugriff auf die Kundendaten.

Wie das mit Team, Kundenkartei und Auslastung aussieht, kannst du in unserer Buchungs-Demo ausprobieren – als Kunde buchen und im Dashboard nachsehen, was ankommt.

Was kostet die Alternative: Abo oder eigenes System?

WegKostenPasst, wenn …
Gratis-Tarif0 €, mit den Grenzen obendu allein arbeitest und testest
Buchungssoftware im Abomonatlich, oft je Kalender oder Mitarbeiter – Preis beim Anbieter prüfendu schnell mehr Funktionen brauchst und Standard-Abläufe hast
Eigenes System: Buchung Start2.200 € einmalig plus Betrieb ab 49 € im Monat, oder ab 239 € im Monat zur Mietedu unter eigenem Namen buchen lassen willst und keine Gebühr pro Kopf zahlen möchtest
Eigenes System: Buchung Pro3.900 € einmalig oder ab 309 € im Monat zur Mietedu Kundenkonto, Anzahlung, Erinnerungen und Warteliste brauchst
TasWiq-Preise sind Endpreise nach § 19 UStG. Bei der Miete gelten 3 Monate Testzeit und danach 12 Monate Laufzeit.

So rechnest du: Nimm den Abo-Preis, den du bei deiner Teamgröße in einem Jahr zahlen würdest, und vergleich ihn mit den Kosten des eigenen Systems im ersten und im zweiten Jahr. Ein gekauftes System kostet ab dem zweiten Jahr nur noch den Betrieb. Die Zahlen für deinen Fall bekommst du in zwei Minuten im Preisrechner; die lange Rechnung steht im Ratgeber SaaS-Abo oder eigene Software.

Checkliste: sieben Fragen vor der Entscheidung

  1. Wie viele Termine nimmst du im Monat an – und wie viele davon würden online gebucht?
  2. Wie viele Personen, Räume oder Geräte müssen verplant werden?
  3. Wie oft erscheinen Kunden nicht, und was kostet dich ein ausgefallener Termin?
  4. Brauchst du Anzahlung oder Online-Zahlung?
  5. Soll die Buchung auf deiner eigenen Website laufen, in deinem Design?
  6. Kannst du Kunden und Termine exportieren, wenn du wechselst?
  7. Was kostet der Tarif, wenn dein Team um eine Person wächst?

Häufige Fragen

Welches Online-Buchungssystem ist kostenlos?

Viele Buchungsprogramme haben einen kostenlosen Tarif, dazu kommen Kalender mit eingebauter Terminbuchung. Sie unterscheiden sich darin, wie viele Termine, Kalender und Erinnerungen enthalten sind. Vergleich deshalb die Grenzen des Gratis-Tarifs und den Preis der nächsten Stufe.

Ist ein kostenloses Buchungssystem DSGVO-konform?

Das hängt vom Anbieter ab, nicht vom Preis. Prüfe, ob er einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, wo die Daten gespeichert werden und ob du Kundendaten löschen und exportieren kannst. Im Gesundheitsbereich gelten strengere Anforderungen.

Kann ich später von kostenlos auf ein eigenes System wechseln?

Ja, wenn du deine Daten exportieren kannst. Die Übernahme von Kunden und Terminen in ein eigenes System kostet bei uns als Zusatz 990 €. Stammkunden lenkst du über den Link in der Terminbestätigung und einen QR-Code im Laden um.

Was kostet ein eigenes Online-Buchungssystem?

Buchung Start kostet einmalig 2.200 € oder ab 239 € im Monat zur Miete, Buchung Pro mit Kundenkonto, Anzahlung, Erinnerungen und Warteliste 3.900 € oder ab 309 € im Monat. Eine Gebühr pro Buchung oder pro Mitarbeiter gibt es nicht.

Wie lange dauert es, bis ein eigenes Buchungssystem läuft?

Die Stufe Start ist in zwei bis drei Wochen live, die Stufe Pro in drei bis vier Wochen. Vorher bekommst du einen klickbaren Prototyp und einen Festpreis.

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