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Autohaus-Software im Vergleich: DMS, CRM, Börsen-Tools und eigenes Kundenportal
Autohaus-Software besteht im Vergleich aus vier Bausteinen, die verschiedene Aufgaben lösen: das Dealer-Management-System (DMS) für Aufträge, Teile und Abrechnung, ein CRM für Verkauf und Nachfassen, die Werkzeuge der Fahrzeugbörsen für Inserate – und die Schnittstelle zum Kunden: Terminbuchung, Fahrzeugstatus und Freigaben. Die ersten drei kaufst du im Standard. Der vierte ist die Lücke, in der die meisten Anrufe entstehen, und dort lohnt sich ein eigenes Kundenportal ab 2.200 € oder ab 239 € im Monat.

Das Wichtigste in Kürze
- Vergleiche Bausteine, nicht Marken: DMS, CRM, Börsen-Tools und Kundenportal lösen unterschiedliche Aufgaben.
- Das DMS bleibt das Fundament – ersetz es nicht durch Eigenentwicklung.
- Die meisten Anrufe entstehen an der Kundenschnittstelle: Termin, Status, Freigabe von Zusatzarbeiten.
- Ein eigenes Kundenportal ergänzt das DMS und kostet ab 2.200 € einmalig oder ab 239 € im Monat.
Was würde das für deinen Betrieb kosten?
Zum AusprobierenWerkstatt-Portal-Demo: Autohaus FalknerKlick dich durch Kundenansicht und Dashboard einer Musterfirma – ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert.Demo öffnen Welche Arten von Autohaus-Software gibt es?
| Baustein | Aufgabe | Typische Grenze | Kaufen oder bauen? |
|---|---|---|---|
| Dealer-Management-System (DMS) | Werkstattaufträge, Teile, Fahrzeugbestand, Fakturierung, Herstelleranbindung | Für Mitarbeiter gebaut, kein Zugang für Kunden | Standard kaufen |
| CRM und Lead-Management | Anfragen, Probefahrten, Nachfassen, Verkaufschancen | Kennt den Werkstattkunden oft nicht | Standard kaufen |
| Börsen-Werkzeuge (z. B. mobile.de, AutoScout24) | Inserate, Anfragen aus der Börse, Preisvergleich | Kontakte entstehen auf der Plattform, nicht bei dir | Mit dem Inserat nutzen |
| Kundenportal und Online-Termine | Termin buchen, Fahrzeugstatus, Freigabe, Erinnerung an HU und Service | Im Standard selten unter eigenem Namen und im eigenen Ablauf | Hier lohnt sich eine eigene Lösung |
Worauf kommt es beim DMS-Vergleich an?
Beim DMS entscheidet selten der Funktionsumfang – die großen Systeme können alle das Wesentliche. Es entscheiden diese Punkte:
- Herstellerfreigabe: Welche Systeme lässt dein Hersteller zu, und welche Schnittstellen verlangt er?
- Schnittstellen nach außen: Gibt es eine dokumentierte Schnittstelle für Termine, Aufträge und Kundendaten?
- Datenexport: Bekommst du Kunden, Fahrzeuge und Historie vollständig heraus?
- Werkstattplanung: Lassen sich Bühnen, Mechaniker und Leihwagen in einem Plan führen?
- Kosten je Arbeitsplatz: Was zahlst du, wenn das Team wächst?
- Umstellung: Wie lange dauert der Wechsel, und wer übernimmt die Altdaten?
Wo bleibt bei Standard-Software die Lücke?
DMS und CRM sind für die Arbeit im Betrieb gebaut. Der Kunde sieht davon nichts. Deshalb klingelt das Telefon in der Annahme: für den Termin, für die Frage nach dem Stand, für die Freigabe einer Zusatzarbeit. Jeder dieser Anrufe unterbricht jemanden, und bei der Freigabe steht währenddessen die Bühne.
- Termin: Der Kunde wählt Leistung, Tag und Mobilität selbst – mit Richtpreis und Dauer.
- Status: Er sieht wie bei einer Paketverfolgung, wo sein Fahrzeug steht.
- Freigabe: Befund mit Foto und Preis aufs Handy, Zusage mit einem Tipp und Zeitstempel.
- Erinnerung: Wer bald zur Hauptuntersuchung muss, bekommt den Buchungslink.
Genau diese vier Abläufe kannst du in der Werkstatt-Demo durchspielen: als Kunde buchen und freigeben, im Dashboard den Werkstattplan sehen. Den Leitfaden zur Einführung findest du unter Werkstatt-Termin online buchen.
Was kostet ein eigenes Kundenportal fürs Autohaus?
| Paket | Preis | Für wen | Live in |
|---|---|---|---|
| Online-Termine | 2.200 € einmalig oder ab 239 € im Monat zur Miete | Werkstätten, Reifenservice, Aufbereiter | 2–3 Wochen |
| Kunden-App | 3.900 € einmalig oder ab 309 € im Monat zur Miete | Autohäuser, Fahrschulen, Vermieter | 4–6 Wochen |
| Betriebs-Plattform | ab 10.900 € einmalig oder ab 599 € im Monat zur Miete | Vermietung, Handel, Betriebe mit eigenen Abläufen | nach Umfang |
DMS und CRM werden üblicherweise monatlich je Arbeitsplatz oder als Paket abgerechnet; die Preise bekommst du als Angebot vom Anbieter. Das Kundenportal kostet unabhängig von der Zahl der Arbeitsplätze. Deinen Rahmen siehst du im Preisrechner, Umfang und Ablauf auf der Seite Software für Autohaus, Werkstatt und Fahrschule.
In welcher Reihenfolge solltest du vorgehen?
- Anrufe zählen. Zwei Wochen lang notieren, warum Kunden anrufen: Termin, Status, Freigabe, Preis.
- DMS-Schnittstelle klären. Was lässt sich lesen und schreiben, was kostet der Zugang?
- Mit Terminen starten. Online-Buchung bringt den schnellsten Effekt und das geringste Risiko.
- Status und Freigabe ergänzen. Erst wenn die Buchung läuft und das Team sie nutzt.
- Messen. Anrufe pro Tag, Anteil online gebuchter Termine, Zeit bis zur Freigabe.
Weitere Ansatzpunkte für Autohaus, Werkstatt und Fahrschule beschreibt der Ratgeber zur Digitalisierung im Autohaus.
Häufige Fragen
Welche Autohaus-Software ist die beste?
Es gibt nicht die eine. Beim DMS entscheidet oft die Herstellervorgabe, beim CRM die Größe des Verkaufsteams. Den größten Unterschied für Kunden macht die Schnittstelle nach außen: Online-Termine, Status und Freigabe.
Kann eigene Software das DMS ersetzen?
Davon raten wir ab. Abrechnung, Teilewirtschaft und Herstelleranbindung sind im Standard gut gelöst und aufwendig nachzubauen. Sinnvoll ist eine eigene Lösung für das, was der Kunde sieht – verbunden mit dem DMS über eine Schnittstelle.
Funktioniert ein Kundenportal auch ohne DMS-Schnittstelle?
Ja. Termine und Freigaben laufen dann im Portal, und das Team überträgt sie in das DMS. Für kleine Werkstätten reicht das oft. Mit Schnittstelle entfällt die doppelte Pflege.
Was kostet Online-Terminbuchung für eine Werkstatt?
Das Paket Online-Termine kostet einmalig 2.200 € oder ab 239 € im Monat zur Miete und ist in zwei bis drei Wochen live. Mit Erinnerungen und Anzahlung ab 3.900 €.
Für welche Betriebe lohnt sich das?
Für freie Werkstätten, Markenhändler, Reifenservice und Aufbereiter, bei denen das Telefon die Annahme blockiert. Wer am Tag nur wenige Termine hat und sie selbst vergibt, braucht kein Portal.


